Laufbahnberatung

Und was machen Sie so?

20. Dezember 2010

Vor ein paar Tagen beim Small-Talk auf der Weihnachtsfeier meines Lebensgefährten: „Was machen Sie denn so Frau Mohr?“ „Beruflich? Oder was ich gelernt habe? Oder was ich gerade tue, auch wenn ich damit nicht meinen Lebensunterhalt verdiene? Ich beginne im Januar auch eine Fortbildung, soll ich Ihnen sagen, was ich dann bin?“ Den ganzen Beitrag lesen »

Frauenstärken stärkt heute junge Berufseinsteiger

15. Dezember 2010

Kann ich abends pünktlich gehen?

In den vergangenen drei Jahren habe ich viele Jugendliche bei Ihrer Jobsuche unterstützt. Dazu gehört neben der Stärkung von Fähigkeiten und der Suche nach Interessen auch die gründliche Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Angst braucht keiner davor zu haben, ein bisschen Lampenfieber ist gut, denn es schärft die Sinne und Konzentration ist absolut wichtig. Wenn Sie aus zig Bewerbern ausgewählt werden, sich extra in Schale schmeißen, bestens vorbereiten, dann sollten Sie nicht an Kleinigkeiten scheitern. Meine Tipps haben ich hier für Sie zusammen getragen:

Kann ich abends pünktlich gehen

Mein Familienmotto

16. Oktober 2010

Kennen Sie Ihr Familienmotto und wissen Sie, welchen Einfluß es auf Ihr Leben haben kann? Nicht nur beruflich, sondern auch in der Partnerschaft, in der Beziehung zu sich selbst, kann es prägend sein. Lassen Sie sich auf die folgende Übung ein und schreiben Sie mir Ihr Familienmotto, vielleicht auch im blog gerne anonym.

„Begib‘ dich in einen ruhigen Raum und sorge für eine ungestörte Atmosphäre. Geh‘  zurück in deine Ursprungsfamilie. Dorthin wo du aufgewachsen bist. Vielleicht hat deine Familie an verschiedenen Orten gewohnt. Gehe dorthin, wo ihr euch als Familie wohl gefühlt habt. Den ganzen Beitrag lesen »

Frauenporträt-Reihe

25. September 2010

Während meiner Arbeit als Coach und Laufbahnberaterin treffe ich an Weggabelungen, Frauen die ganz außergewöhnliche, verquerte, manchmal schmale, oft steinige aber auch öde Wege, Einbahnstraßen und Sackgassen hinter sich gelassen haben.

Viele Klientinnen, die in meine Beratung kommen, wünschen sich aber einen schnurgeraden Weg auf dem sie den Horizont schon von weitem sehen können, ohne Gräben und Klippen. Wünschen können wir uns solche Wege, aber die wertvollsten Erfahrungen machen wir auf den anderen.

Mit meinen Frauenporträts möchte ich Frauen in Umbruchsituationen Mut machen, das Durchhaltevermögen stärken und Ferngläser verschenken.

Meine Reihe beginne ich mit Christine Pollmeier (mehr: http://www.acryl-art-cp.de/) geboren 1969. Von sich sagt sie: „Ich lebe heute bewusster, genieße mehr und weiß, dass nichts so bleibt, wie es mal war.“ Aktuell arbeitet sie an einer neuen Serie mit Ruhrgebietsmotiven, die mit einer besonderen Art von Collagentechnik erstellt werden. Lesen Sie hier das Interview christine-pollmeier

Eine interessante Biografie im September

6. September 2010

Meine monatliche Geschichte handelt diesmal von einer interessanten Biografie – einem Lebenslauf, der von vielen Tiefs begleitet wurde. So wie wir es auch kennen. „Was machen Sie denn in Ihrer Laufbahnberatung?“, werde ich oft gefragt.  Sie ist so individuell, wie die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ressourcen jedes Einzelnen. Doch der Anfang ist immer gleich. Den ganzen Beitrag lesen »

Coaching-Methode: Blick wagen

2. August 2010

Es ist gut, in bestimmten Situationen einen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft zu wagen. Sie können das hier für sich ausprobieren oder mit einem Coach.

Hilfreich kann dieser „Lebenscheck“ bei einer nahenden Veränderung sein (wie Jobwechsel, Umzug, neue Lebensphase etc.) Den ganzen Beitrag lesen »

Wahrnehmungen im Juli

6. Juli 2010

Eine Familie ließ sich zum Essen in einem Restaurant nieder. Die Kellnerin nahm zunächst die Bestellung der Erwachsenen auf und wandte sich dann dem Siebenjährigen zu. „Was möchtest du essen?“, fragte sie. Der Junge blickt schüchtern in die Runde und sagte dann:  „Ich möchte gerne einen hotdog.“

Noch bevor die Kellnerin die Bestellung aufschreiben konnte, unterbrach sie die Mutter. „Keine hotdogs“, sagte sie, „bringen Sie ihm ein Schnitzel mit Kartoffeln und Karotten.“

Die Kellnerin überhörte sie. „Möchtest du Ketchup oder Senf auf deinem hotdog?“ fragte sie den Jungen. „Ketchup.“ „In einer Minute bekommst du deinen hotdog“, sagte die Bedienung und ging in die Küche.

Alle schwiegen fassungslos, als sie weg war.

Schließlich sah der Junge die Anwesenden an und sagte: „Wisst ihr was, sie denkt, ich bin wirklich.“

Viele KlientInnen geht es so, dass sie im Beruf und/oder bei der Arbeit nicht so wahrgenommen werden,  wie sie wahrgenommen werden wollen und sollten.

Unsere Lebenslandkarte

22. Mai 2010

Zufällig (sie ist mir zugefallen) fiel mit eine alte „Psychologie heute“ aus dem Jahr 2007 in die Hände. Daraus habe ich einen interessanten und immer noch aktuellen Beitrag für meinen blog zusammengefasst. Hierbei geht es um die Muster unseres Lebens. Dass uns unsere Kindheit stark beeinflusst, ist uns bekannt. Wie aber können wir uns aus deren Fängen befreien? Wenn wir immer wieder „falsche“ Entscheidungen treffen, uns immer wieder mit den Falschen einlassen. Wir uns mit Selbstzweifeln quälen und nicht aus den Fehlern lernen. Dann sind wir möglicherweise in der Kindheit gefangen. Obwohl wir doch als Erwachsene mitten im Leben stehen. Aber dann überschwemmen uns Empfindungen, die gar nicht in die Gegenwart passen: Wir fühlen uns hilflos und alleine gelassen. Wir trauen uns nichts zu, halten uns für Versager. Klammern uns verzweifelt an unseren Partner, weil wir Angst haben, er könnte uns verlassen. Das Verhalten gleicht mehr dem eines Kindes als eines Erwachsenen. Meist lösen Misserfolge, Trennungserlebnisse oder Überforderungen solche Gefühle in uns aus. Das sind normale Reaktionen, aber wenn sie den Alltag überschatten und sich als ständiger Begleiter in unsere Seelenwelt einnisten, dann erhalten sie Macht über uns. Den ganzen Beitrag lesen »

Der Sand und der Strom – Mai-Geschichte

13. Mai 2010

Diese Geschichte erzähle ich vielen Klientinnen, die in die Laufbahnberatung kommen, weil sie „irgendwie“ unzufrieden sind und nach ihrer „wahren“ Identität suchen.

„Ein Strom, der von seiner Quelle hoch in den Bergen schon viele Landschaften durchquert hatte, erreichte eines Tages auch die Sandflächen der Wüste. Bis hierhin war es ihm gelungen, jedes Hindernis zu überwinden. So warf er sich mit Macht gegen die Sanddüne, mußte aber bald einsehen, dass – so sehr er sich auch bemühte – seine Wasser hoffnungslos im Sand versickerten. Den ganzen Beitrag lesen »

Frauen und Gehaltsverhandlungen

9. April 2010

Gehaltsverhandlungen sind ein großes wiederkehrendes Thema in der Laufbahnberatung. Viele Klientinnen wissen nicht, wie sie sich in Bewertungsgesprächen positionieren sollen oder trauen sich erst gar nicht, um ein solches Gespräch zu bitten. Daher möchte ich zwei grundsätzliche Hilfestellungen geben.

Wichtig sind der richtige Zeitpunkt und die Vorbereitung. Wann werden in Ihrer Firma Gehaltsgespräche geführt? Gibt es einen festen Zeitpunkt im Jahr oder wird es flexibel gehandhabt? Planen Sie genügend Vorlauf und vereinbaren Sie einen Termin (ca. 30-60 Minuten). Geben Sie Ihrem Vorgesetzten zu verstehen, dass es keine Entscheidung von heute auf morgen sein muss. Keiner fühlt sich gerne überrumpelt, auch er/sie muss sich vorbereiten können. Bei der inhaltlichen Vorbereitung sollten Sie sich Notizen über Ihre persönliche Entwicklung im Unternehmen machen. Den ganzen Beitrag lesen »

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »