Veränderung

Coaching Mandala

6. September 2011

Am vergangenen Wocheende gab ich zwei Workshops anlässlich des 10jährigen Bestehens der Freien Unternehmerinnen Kronberg. Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen. Es zeigte mir mal wieder, wie wichtig es  im Coaching immer noch ist, zu zeigen, was Coaching für jeden Einzelnen leisten kann, wie Coaching abläuft, die Scheu zu nehmen und Mut zu machen, in Veränderungsphasen einen Experten zu befragen. Eine frühere Klientin sagte einmal zu mir: „Coaching ist wie Nachhilfestunden für meine Persönlichkeit. Durch die Stunden mit Ihnen, habe ich Kraft erhalten, Dinge zu verändern, Bestätigung erhalten, dass ich gut bin, so wie ich bin. Und ich habe erfahren, dass alles in mir schon da war, ich hatte nur keinen Zugang dazu. Jetzt kenne ich mich selbst besser.“ Das hat mir sehr gut gefallen. Es ist genau das, was ich mit Coaching erreichen will.

Im Workshop habe ich  eine einfache, aber wirksame Methode vorgestellt, die ich auch meinen Blog-LeserInnen zur Verfügung stellen möchte.  Den ganzen Beitrag lesen »

Immer – ein Gedicht für den September (einer ist immer früher)

23. August 2011

Immer einer behänder als Du.  Du kriechst, er geht. Du gehst, er läuft. Du läufst, er fliegt: Einer immer noch behänder.

Einer immer begabter als Du. Du liest, er lernt. Du lernst, er forscht. Du forschst, er findet: Einer immer noch begabter.

Immer einer berühmter als Du. Du stehst in der Zeitung, er im Lexikon. Du stehst im Lexikon, er in den Annalen. Du stehst in den Annalen, er steht auf dem Sockel: Einer immer berühmter.

Einer immer betuchter als Du. Du wirst besprochen, er wird gelesen. Du wirst gelesen, er wird verschlungen. Du wirst geschätzt, er wird gekauft: Einer immer betuchter.

Einer immer beliebter als Du. Du wirst gelobt, er wird geliebt. Du wirst geehrt, er wird verehrt. Dir liegt man zu Füßen, ihn trägt man auf Händen: Einer immer beliebter.

Einer immer besser als Du. Du kränkelst, er liegt danieder. Du stirbst, er verscheidet. Du bist gerichtet. Er ist gerettet: Einer immer noch besser. Immer, immer, immer…

von Robert Gernhardt – gewidmet meiner Tochter Vanessa-Isabel. Viel Erfolg in der 13. Klasse – bleib dir treu!

Wo wollen Sie hin?

7. Mai 2011

Den letzten Teil auf Ihrem Weg zu einer (beruflichen) Veränderung nennen wir „die Zeitreise“ – Wo wollen Sie hin?

Nachdem Sie nun Ihre Trüffel gefunden und sich aus Ihrer Zwangsjacke befreit haben, dürfen Sie mit dem Träumen beginnen.
Was wollen Sie als Kind werden? Sängerin, Prinzessin, Pilotin? Ich wollte erst Lehrerin, dann Richterin und kurz vor dem Abitur Journalistin werden. Auch wenn ich aus keinem dieser Träume meinen Beruf gemacht habe, steckt doch vieles davon in mir: Fähigkeiten, Interessen, Motivationen, Charaktereigenschaften usw. die mich heute noch begleiten, stärken und in eine Richtung lenken. Gut, wenn Sie sich das bewusst machen und nutzen. Den ganzen Beitrag lesen »

Erneuerbare Energien im Mai

2. Mai 2011

Das Wasser lehrt uns, wie wir leben sollen

Einen Weisen im alten China fragten einmal seine Schüler: „Du stehst nun schon lange im Fluss und schaust ins Wasser. Was siehst du da?“ Der Weise gab keine Antwort. Er wandte seinen Blick nicht ab von dem unablässig strömenden Wasser. Endlich sprach er: „Das Wasser lehrt uns, wie wir leben sollen. Wohin es fließt, bringt es Leben und teilt sich aus an alle, die seiner bedürfen. Es ist gütig und freigiebig. Die Unebenheiten des Geländes versucht es auszugleichen. Es ist gerecht. Ohne zu zögern in seinem Lauf, stürzt es über Steilwände in die Tiefe. Es ist mutig. Seine Oberfläche ist glatt und ebenmäßig, aber es kann verborgene Tiefen bilden. Es ist weise. Felsen, die ihm im Lauf entgegenstehen, umfließt es. Es ist verträglich. Aber seine Kraft ist Tag und Nacht am Werk, das Hindernis zu beseitigen. Es ist ausdauernd. Wie viele Windungen es auch auf sich nehmen muss, niemals verliert es die Richtung zu seinem ewigen Ziel, dem Meer, aus dem Auge. Es ist zielbewusst. Und sooft es auch verunreinigt wird, bemüht es sich doch unablässig, wieder rein zu werden. Es hat die Kraft, sich immer wieder zu erneuern.“

„Das alles“, sagte der Weise, „ist es, warum ich auf das Wasser schaue. Es lehrt mich das richtige Leben.

Johannes Thiele, Fantasie der Schöpfung.

Erinnerungen an die Kindheit

24. April 2011

Liebe Leserinnen,

meine liebe Freundin  hat mir erlaubt, ihre Erinnerungen aus ihrer Kindergartenzeiten mit Ihnen zu teilen.

Ich danke dir herzlich Mandy, denn damit hast du mich in diese Zeit zurück entführt, in die Zeit meiner Träume, Sehnsüchte und Wünsche. Was ist heute daraus geworden? Was begleitet mich immer noch? Wer ist mein Prinz geworden?

Lesen Sie hier: Mandy und die Geschichte der Pudelmütze

Was kann ich schon tun im April?

13. April 2011

Kennen Sie die Geschichte: Ein Mann ging am Strand entlang und sah, wie ein Junge Seesterne ins Meer warf. Millionen von Seesternen lagen dort auf dem Trockenen. „Was soll denn das groß ändern“, fragte er ihn, „wenn du immer nur einen Seestern nach dem anderen hineinwirfst?“ Der Junge hob einfach den nächsten auf und sagte: „Für den hier wird sich sehr viel ändern.“

Ob Sie es dem Jungen oder dem ehemalige UNO-Generalsekretär U Thant gleich tun? Tun Sie einfach was! Mich hat sein Handeln beeindruckt:

Er erzählte, dass er unsicher war, ob er in seinem Amt für die Menschheit
wirklich was Gutes erreichen konnte. Ihm half, dass er in New York auf dem Fußweg zu seinem Amtssitz täglich einen Beutel Müll sammelte und dieser über die Jahre richtig sauber wurde.

Ich möchte Sie ermutigen, mir zu schreiben, was Sie für sich im Kleinen tun.

Ein warmes Lächeln schenkt Ihnen Andrea Mohr

Der Frühling kommt, weg mit der (Zwangs)Jacke

28. März 2011

Was macht Ihr Trüffelschwein? Sind Sie fündig geworden? Wie angekündigt, geht es nun weiter im Thema „Ich will was anderes machen, aber was?“ Stärken, Wünsche und Möglichkeiten haben Sie vielleicht für sich nun definiert, aber die alte Jacke müffelt noch vor sich hin. Versuchen Sie es mit der Übung „Zwangsjacke – Was engt mich ein?“ Den ganzen Beitrag lesen »

Und was machen Sie so?

20. Dezember 2010

Vor ein paar Tagen beim Small-Talk auf der Weihnachtsfeier meines Lebensgefährten: „Was machen Sie denn so Frau Mohr?“ „Beruflich? Oder was ich gelernt habe? Oder was ich gerade tue, auch wenn ich damit nicht meinen Lebensunterhalt verdiene? Ich beginne im Januar auch eine Fortbildung, soll ich Ihnen sagen, was ich dann bin?“ Den ganzen Beitrag lesen »

Das Wichtigste im November

2. November 2010

„Es ist das Wichtigste, was wir im Leben lernen können: Das eigene Wesen zu finden und ihm treu zu bleiben. Allein darauf kommt es an, dass wir begreifen, wer wir sind und den Mut gewinnen, uns selber zu leben. Denn es gibt Melodien, es gibt Worte, es gibt Bilder, die nur in uns, in unserer Seele schlummern, und es bildet die zentrale Aufgabe unseres Lebens, sie auszudrücken. Einzig zu diesem Zweck sind wir gemacht: Und keine Aufgabe ist wichtiger, als heraus zu finden, welch ein Reichtum in uns liegt. Erst dann wird unser Herz ganz, erst dann wird unsere Seele weit, erst dann wird unser Denken stark.“

Diese berührenden Worte widme ich allen, die in diesen Tagen ihre langjährige Partnerschaft verloren haben.

Das Bild von Christine Pollmeier „Kathedrale der Seele“ passt so wundervoll dazu. Mehr über Christine

Kathedrale der Seele_2

Kathedrale der Seele_2

Alte Philosophen als Coaches unterwegs

25. September 2010

Was können Coaches von Philosophen lernen, wie wichtig sind gut geführte Dialoge und was hat das alles mit dem japanischen Kaizen zu tun… hier finden Sie Aufklärung und Denkanstöße philosophen-als-coaches-unterwegs

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