Wege

Woher kommt das Wissen – philosophische Fragen im August

14. August 2011

Schon mehrfach wurde ich gefragt, warum ich wieder eine neue Fortbildung mache, nicht zufrieden sein, mit dem was ich bisher erreicht habe. Einer meiner stärksten Motivatoren ist „Wissen“ wollen und vermitteln. Als Coach führt mich das Zitat von Erich Fromm „Wissen bedeutet, durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit zu den Ursachen vorzudringen“, als Frau nutze ich den Ausspruch des Fußballtrainers Erich Rutemöller „Die wichtigste Voraussetzung für Wissen ist immer Neugier“ und als Freundin der Ganzheitlichkeit weist mir eine chinesische Weisheit den Weg „Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man zurück“.

Aber woher kommt das Wissen? Vielleicht ist es ja schon da und war da auch schon immer. So sagt Plato, ebenfalls ein Grieche aus der Antike, dass die Dinge vom Wesen her schon bestimmt seien. Also, dass der Holzgriff eines Messers eigentlich ja schon da war, bevor er Holzgriff eines Messers wurde, nämlich als fester Bestandteil des Baumes, aus dessen Holz er geschnitten wurde. Aristoteles, sein Schüler, erwiderte, nee, nee, die Dinge sind das, was wir ihnen sagen, das sie sein sollen. Der Mensch gibt ihnen eine Funktion. Erst durch die Funktion, die diese Dinge in unserem Alltag bekommen, sind sie das, was wir in ihnen sehen. Wir sind es, die den Dingen einen Namen geben. Den ganzen Beitrag lesen »

Wo wollen Sie hin?

7. Mai 2011

Den letzten Teil auf Ihrem Weg zu einer (beruflichen) Veränderung nennen wir „die Zeitreise“ – Wo wollen Sie hin?

Nachdem Sie nun Ihre Trüffel gefunden und sich aus Ihrer Zwangsjacke befreit haben, dürfen Sie mit dem Träumen beginnen.
Was wollen Sie als Kind werden? Sängerin, Prinzessin, Pilotin? Ich wollte erst Lehrerin, dann Richterin und kurz vor dem Abitur Journalistin werden. Auch wenn ich aus keinem dieser Träume meinen Beruf gemacht habe, steckt doch vieles davon in mir: Fähigkeiten, Interessen, Motivationen, Charaktereigenschaften usw. die mich heute noch begleiten, stärken und in eine Richtung lenken. Gut, wenn Sie sich das bewusst machen und nutzen. Den ganzen Beitrag lesen »

Erinnerungen an die Kindheit

24. April 2011

Liebe Leserinnen,

meine liebe Freundin  hat mir erlaubt, ihre Erinnerungen aus ihrer Kindergartenzeiten mit Ihnen zu teilen.

Ich danke dir herzlich Mandy, denn damit hast du mich in diese Zeit zurück entführt, in die Zeit meiner Träume, Sehnsüchte und Wünsche. Was ist heute daraus geworden? Was begleitet mich immer noch? Wer ist mein Prinz geworden?

Lesen Sie hier: Mandy und die Geschichte der Pudelmütze

Im März nach alten Kinderbüchern kramen

28. Februar 2011

Früher habe ich jeden Abend meiner Tochter vor dem Schlafengehen eine Geschichte vorgelesen, manchmal auch über Tage ein ganzes Buch. Sie war glücklich und konnte entspannt einschlafen und ich habe in vielen Büchern einen tieferen Sinn erkannt, den ich beim ersten Lesen des Buches nicht erkannt hatte. So auch häufig in den wundervollen Büchern von Michael Ende. Da meine Tochter schon lange keine Geschichten von mir mehr hören möchten, erzähle ich Ihnen meine Lieblingsauszüge. Heute habe ich für Sie eine Passage aus „Momo“: Den ganzen Beitrag lesen »

Spuren am Weg – nicht nur im Dezember

14. Dezember 2010

Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte. Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich kommen und sagte: „Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst.“ Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

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