Monatsarchiv für Oktober 2010

Mein Familienmotto

16. Oktober 2010

Kennen Sie Ihr Familienmotto und wissen Sie, welchen Einfluß es auf Ihr Leben haben kann? Nicht nur beruflich, sondern auch in der Partnerschaft, in der Beziehung zu sich selbst, kann es prägend sein. Lassen Sie sich auf die folgende Übung ein und schreiben Sie mir Ihr Familienmotto, vielleicht auch im blog gerne anonym.

„Begib‘ dich in einen ruhigen Raum und sorge für eine ungestörte Atmosphäre. Geh‘  zurück in deine Ursprungsfamilie. Dorthin wo du aufgewachsen bist. Vielleicht hat deine Familie an verschiedenen Orten gewohnt. Gehe dorthin, wo ihr euch als Familie wohl gefühlt habt. Den ganzen Beitrag lesen »

Oktober-Bäume

4. Oktober 2010

Wie schön ist jetzt ein Spaziergang im Herbstwald. Bäume, ich verehre sie,  seit jeher. Bäume symbolisieren das Urgesetz des Lebens. Nicht nur als Kind, auch heute noch, steigen Tränen in mir hoch, wenn ich das Lied von Alexandra hört „Mein Freund der Baum ist tot.“ Das Gedicht von Ulrich Schaffer finde ich überaus passend für die Oktober-Posie Reihe und für starke Frauen:

Ich spüre eine wachsende Faser in mir. Ich bin umgeben von einer Form, die ich füllen werde. Ich werde nie wieder die sein, die ich jetzt bin.

In Stärke bin ich eine Krone, die den Himmel stärkt. In der Suche bin ich eine Wurzel, die das Erdreich verwandelt. In Zartheit bin ich eine Knospe, deren Sehnsucht den Frühling bringt.

Ich durchstoße Ring um Ring, Granitader und Moor. Die Sonne erleuchtet mich, und vom Regen bekomme ich mein siebenfarbiges Kleid.

Die angelegte Wahrheit in mir sucht ihren Ausdruck. Es gibt Botschaften in mir, die mich rufen und Wege zu sich ebnen. Mein Blut sendet Nachrichten an kommende Tag. Und morgen erreiche ich meinen Traum.

Arbeit und Beziehung

4. Oktober 2010

In meinem Freundeskreis gibt es immer mehr Paare, die Ihre Arbeit mit Ihrer Beziehung nicht mehr vereinbaren können. Viele Aussagen wie diese, höre ich (egal von welcher Seite): „Ich kann nicht in beiden Bereichen alles geben“, „Abends will ich meine Ruhe, ich bin einfach platt“, „Überall nur noch Druck“ usw.

Als Anregung möchte ich Ihnen folgende Fragen zum Nachdenken stellen (auch geeignet als Anlass für einen gemeinsamen Abend).

Welchen Stellenwert hat meine Arbeit für mich?

Welche positiven Impulse aus der Arbeit bereichern unsere Beziehung? Was gibt es für Beispiele dafür?

Welche negativen Aspekte der Arbeit belasten unsere Beziehung? Was können wir dagegen tun?

Was erwarte ich von meinem Partner (meiner Partnerin) in Bezug auf seine (ihre) Arbeitssituation?

Welche Art von Arbeit wäre nicht nur Broterwerb, sondern auch Spaß? Warum wähle ich sie nicht?

Welche Unterstüztung erwarte ich von meinem Partner (meiner Partnerin) für meinen Arbeitsalltag?

Aus der Beziehungskiste von Féderic Hirschi + Werner Troxler.