Wahrnehmungen im Juli

6. Juli 2010

Eine Familie ließ sich zum Essen in einem Restaurant nieder. Die Kellnerin nahm zunächst die Bestellung der Erwachsenen auf und wandte sich dann dem Siebenjährigen zu. „Was möchtest du essen?“, fragte sie. Der Junge blickt schüchtern in die Runde und sagte dann:  „Ich möchte gerne einen hotdog.“

Noch bevor die Kellnerin die Bestellung aufschreiben konnte, unterbrach sie die Mutter. „Keine hotdogs“, sagte sie, „bringen Sie ihm ein Schnitzel mit Kartoffeln und Karotten.“

Die Kellnerin überhörte sie. „Möchtest du Ketchup oder Senf auf deinem hotdog?“ fragte sie den Jungen. „Ketchup.“ „In einer Minute bekommst du deinen hotdog“, sagte die Bedienung und ging in die Küche.

Alle schwiegen fassungslos, als sie weg war.

Schließlich sah der Junge die Anwesenden an und sagte: „Wisst ihr was, sie denkt, ich bin wirklich.“

Viele KlientInnen geht es so, dass sie im Beruf und/oder bei der Arbeit nicht so wahrgenommen werden,  wie sie wahrgenommen werden wollen und sollten.

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