Der neue „Panther“ eine Gedichtsparodie

26. Mai 2013

„Der Leser“ von Bert Hoffmann, Berlin nach Rainer Maria Rilke „Der Panther“

Sein Blick ist von der Endlos
Flut der E-Mails
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend E-Mails gäbe
und hinter tausend E-Mails keine Welt.
Der scharfe Kopf mit klarer Kraft zum Denken,
der sich in allerkleinster Inbox dreht,
ist wie ein Tanz von Geist um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Freisinn steht.
Doch manchmal geht der Bildschirm vor dem Kopfe
ganz plötzlich aus.
Dann drängt ein Buch hinein,
geht durch des Hirnes angespannte Stille
und haucht den alten Zauber wieder ein.
Gelesen in der ZEIT
… sind das die „neuen“ Klienten?!

Eine Reaktion zu “Der neue „Panther“ eine Gedichtsparodie”

  1. Sabrinaam 19. Oktober 2013 um 19:21 Uhr

    Die Freiheit

    Die Blicke sind endlos
    Flut der Emails
    so spannend geworden, dass sie sich aussuchen kann, welche Mail sie liest.
    Ihr ist es, als ob es tausend Perlen unter den Mails gibt
    und hinter all den Oberflächlichkeiten eine Welt, die existiert.
    Der scharfe Kopf beruht auf der emotionalen Kraft,
    die auch mal die Inbox löschen kann, ohne Reue.
    Es ist wie ein Tanz um die eigene Freiheit,
    auch mal einfach abzuschalten und die Welt Welt sein zu lassen.
    Und manchmal geht der ganze Wahnsinn der Welt einfach
    weg.
    Dann drängt ein Buch hinein, Freunde, Lachen und „Kleinigkeiten“,
    geht durch die Ängste und die Stille der Menschen und dem Wahn
    der Vervollkommnung
    und haucht den schönen Zeiten neues Leben ein
    und dem lustigen Fehler sammeln
    mit einer Verbeugung verabschiedet sie sich nach einem neuen Fehler,
    lächelt und sagt:
    Ta-dah- ein produktiver Fehler ist wieder da!

    😉 Nur eine kleine Weiter-schreibung

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