Heidi Klum und das Arroganz-Prinzip

29. Januar 2014

„Das Arroganz Prinzip – so haben Frauen mehr Erfolg im Beruf“ hieß einmal eine  Veranstaltung des internationalen Frauennetzwerkes EWMD – European Women`s Management Development. Das ist mir gleich wieder eingefallen, als ich hörte, dass Heidi Klum sich von ihrem Lebensabschnittsgefährten getrennt hat. War er jemals ein Partner? Blieb er nicht immer der „BodyGuard“? Hatte er überhaupt eine Chance in dieser Beziehung? Beide legten nie ihre ursprünglichen Rollen ab. Er passte auf die Kinder auf, in Jeans und Schlabberpulli und sie präsentierte sich als „die perfekte Frau“ auf dem roten Teppich.

Hat Heidi Klum das Arroganz Prinzip für sich entdeckt? Warum geht es? Es geht um Revierverhalten, um Körperbotschaften, um Rang. Wer ist der Chef? Wer ist die Chefin? Den ganzen Beitrag lesen »

„Achtsam sein“ im Januar

4. Januar 2014

Der italienische Conte

In Italien kursiert die Geschichte von einem Grafen, der sehr alt wurde, weil er ein Lebensgenießer par excellence war.

Niemals verließ er sein Haus, ohne sich zuvor eine Handvoll Bohnen einzustecken. Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen

zu kauen, er nahm sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrnehmen und um sie besser erzählen zu können. Für jeder positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel eine nette Konversation auf der Straße, das Lächeln seiner Frau und das Lachen seiner Kinder, ein köstliches Mahl, eine feine Zigarre, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, ein Glas guten Weines – kurz: für alles, was die Sinne erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Manche Begebenheit war ihm gleich zwei oder drei Bohnen wert. Abends saß er dann vor dem Haus und zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er zelebrierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war und freute sich des Lebens. Und sogar an einem Abend, an dem er bloß eine Bohne zählte, war der Tag gelungen, hatte es sich zu leben gelohnt.

Horst Conen

Versuchen Sie es einmal aus. Ich habe heute schon zwei Bohnen in die linke Hosentasche gesteckt – eine für einen sehr leckeren Milchkaffee und die andere für einen sehr zweisamen Plausch mit meiner Tochter über Dinge, die man (frau) tun muss…

Achten Sie auch 2014 gut auf sich.

Innerer Frieden 2014

31. Dezember 2013

Liebe Blog-Leserinnen und Leser,

vielen Dank für Ihre lesefreudige Treue im vergangenen Jahr. Für das kommende Jahr möchte ich Ihnen ein wunderbares Poster „schenken“ das ich beim Stöbern in dem Newsletter von Ralf Senftleben http://www.zeitzuleben.de gefunden habe. Es geht um das Erreichen des inneren Friedens.

Innerer Frieden ist kein dauerhafter Zustand – außer wir werden Buddhist, meditieren täglich mehrere Stunden und gelangen so zu großer innerer Balance. Wir Normalsterblichen müssen uns den Zustand des inneren Friedens immer wieder aufs Neue zurückerobern, da wir emotional nicht so gefestigt sind, dass wir die täglichen Probleme einfach so wegstecken können.

Dafür finden Sie auf dem Poster einige wunderbare, starke Methapher, die Ihnen dabei helfen können, dem inneren Frieden ein wenig näher zu kommen. Mir gefällt die Idee mit dem weiblichen und männlichen Bild. Vielleicht eine gute Idee, Ihrem Partner oder Freunden das Poster auszudrucken und mit den besten Wünschen zum neuen Jahr zu schicken. Poster-Frieden

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf dem Weg zum inneren Frieden.

Ihre Andrea Mohr

„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch zurück.“

12. November 2013

Dieser Spruch beschreibt wunderbar das Resonanzprinzip – die Idee, dass alles, was uns passiert, irgendwie mit uns selbst zu tun hat. Davon möchte ich Ihnen heute erzählen.

Wir alle rufen ständig bewusst oder unbewusst Dinge in den Welten-Wald.

Vor wichtigen Anlässen sagt meine Freundin immer „Lass uns positive Gedanken ins Universum senden.“

Und oft kommt eine Stimme aus der Welt zurück. Sie hat meistens etwas damit zu tun, was wir vorher in die Welt hineingesprochen haben oder was wir vorher NICHT in die Welt gegeben haben. Und natürlich geht es nicht nur um unsere Worte, sondern noch mehr um unsere Taten. Den ganzen Beitrag lesen »

Im Oktober einfach mal ans Meer fahren

21. Oktober 2013

Liebe Leser,

wie schwierig es heutzutage sein kann, ein paar Stunden oder gar einen
ganzen Tag für sich zu finden, um unseren übervollen, hektischen Alltag
außer Kraft zu setzen, weiß jeder.

Wir leben in einer Zeit, in der man sich schnell übernimmt und noch
schneller verliert, weil ein Termin den nächsten jagt, weil wir für alle
da sein wollen und unsere kilometerlangen Listen abarbeiten müssen.

Selten genug hören wir auf unsere innere Stimme und nehmen uns Zeit
für uns selbst.

In Momenten, in denen wir den Überblick über das Ganze zu verlieren
drohen, in denen das Wesentliche zurücktritt hinter dem Banalen und
wir uns nicht mehr spüren, hilft nur eins: alles stehen und liegen lassen
und wieder zu sich selbst finden.

Ich kann das am besten am Meer. Hotelbar "Weitblick" Kurhaus Ahrenshoop

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Das ewige Lernen im September

8. September 2013

Von Erich Fried:

Wo lernen wir?

Wo lernen wir leben
und wo lernen wir lernen
und wo vergessen
um nicht nur Erlerntes zu leben?

Wo lernen wir klug genug sein
die Fragen zu meiden
die unsere Liebe nicht einträchtig machen
und wo
lernen wir ehrlich genug sein
trotz unserer Liebe
und unserer Liebe zuliebe
die Fragen nicht zu meiden?

Wo lernen wir
uns gegen die Wirklichkeit wehren
die uns um unsere Freiheit
betrügen will
und wo lernen wir träumen
und wach sein für unsere Träume
damit etwas von ihnen unsere Wirklichkeit wird?

Schönes Buch zum Thema „Sterben lernen, Leben lernen“ von Elisabeth Kübler-Ross – als Wegbegleiter

Sinnieren mit Symbolen im August

5. August 2013

Es gibt die tollen Sinnierkarten von Janus & Jokisch für alle Gelegenheiten (auch als Einstieg in ein Coaching-Gespräch). Ab und zu ziehe ich eine für mich oder verschicke sie im Bekanntenkreis.

Kürzlich zog ich die Karte „Welches Bild / Symbol charakterisiert mich am besten?“ für eine Freundin, die mir folgendes dazu schickte:

„Ich glaube mich charakterisiert immer noch eine Flamencotänzerin am besten. Denn der Tanz entsteht aus Leid, oft wird
über Gewalt gesungen, aber der Tanz erhebt sich auf zu neuen Wegen, er fühlt mit, er ist leidenschaftlich, die Flamencotänzerin ist eine sehr stolze Frau. So ungefähr würd‘ ich gerne mich sehen. Immer in Bewegung auch mit starken
Gefühlen und viel Kraft, auch wenn es erstmal nicht so aussieht. Viel Leidenschaft fürs Leben.

eine Frau Gypsy Flamenco Tänzerin auf weißem Hintergrund Studio isoliert Stockfoto - 12896803

Neugierig geworden befragte ich auch gleich meinen Partner. Er wählte den „Schirm“ als Symbol mit der Erklärung „Ich kann damit Schutz für mich und meine Partnerin bieten, aber ihn auch anders herum halten und damit Glück, Sonne und Süßigkeiten auffangen (…Kamelle – als rheinischer Jung)“

Und was symbolisiert mich eigentlich? Wie Sie in meinem Logo unschwer erkennen können, bedeutet mir der Baum sehr viel. Er ist mein Symbol „Der Baum, einzeln stehend, aber doch nahe einer Gruppe, individuell die Krone und die Äste gewachsen, Wurzeln, die mich  halten. Obwohl er fest an einer Stelle bleibt, kann er seine Blätter auf Reisen schicken und seine Äste bis ganz weit nach oben wachsen lassen, immer höher und höher, sodass er alles sehen und spüren kann“

Logo

Und Sie? Wenn Sie Lust haben, schicken Sie mir doch Ihre Symbolcharakter. Viel Spass beim Sinnieren, alleine und mit Freunden.

http://www.sinnieren.de/sinnier-ideen/karten-ziehen.html

Ein Duft für jede Rolle – Einladung zum Netzwerknachmittag am 7.9.13

29. Juli 2013

FrauenNetzwerkNachmittag goes on tour… und Sie sind eingeladen… wir besuchen unsere Netzwerkerin Bettina Frauen in ihrem DuftReich in Wehrheim/Ts.

Für das 13. Mal haben wir uns etwas besonderes ausgedacht: die Zahl 13 steht ursprünglich für die Weiblichkeit. Am Zeitenanfang ehrten die Menschen das „Frausein“, die oberste Göttin war meist die Mondgöttin (im Mondkalender gibt es 13 Monate)

In diesem Sinne verknüpfen wir die Rollen der Frauen mit den Aromen aus der Natur.

Ein Duft für jede Rolle, wie mich Essenzen im Alltag stärken. Lassen Sie sich entführen in die Kraft der Düfte und nutzen Sie diese speziell für Ihre Anforderungen.

Bitte melden Sie sich am besten gleich an, denn die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt. Mehr erfahren Sie in der beigefügten Einladung zum Netzwerknachmittag BettinaFrauen. Wir freuen uns auf Sie und einen duftigen Nachmittag.

Wer an diesem Event teilnimmt, hat die Chance eine vergünstigte Coaching-Stunde zum Thema „Ich und meine Rollen“ exklusiv zu buchen.

Vision wagen

14. Juli 2013

Ich denke, es ist mal wieder an der Zeit meinen Leserinnen und Lesern eine kleine Aufgabe aus meiner Coaching-Praxis zu stellen.

Wagen Sie einen Blick in die Zukunft. Wie soll Ihr Leben in – sagen wir 3, 5 oder 10 Jahren – aussehen. Haben Sie Lust? Dann füllen Sie den beigefügten Bogen aus gestalten Sie aktiv Ihr Leben. Vision_Blick_in_die_Zukunft

Ihre

Andrea Mohr

(die in 10 Jahren ein Coaching-Haus / Naturheilkundeinstitut führt… ich halte Sie auf dem Laufenden)

Eine Perle finden am Strand im Juli

14. Juli 2013

Rauher, spröder Perlmuttpanzer,
Schutz für weiches Leben innen;
Wasser spielt um Muschelhälften;
so im Einklang mit Natur
lebt am Meeresgrund: die Auster.

Doch plötzlich da! Ein leichter Schmerz!
So winzig klein, der Eindringling,
der kam und stört und will nicht weichen,
und wird zum steten Ärgernis
im einst so fraglosen Behagen.

Und durch die nahe Gegenwart
des unsichtbaren Unbekannten
entsteht auf wundersame Weise
das Schöne, das aus sich zu schaffen
die Auster nicht imstande wäre:  die Perle.

eine Perle in einer geöffneten Auster

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